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Tourenplanung-
/beschreibung
Großglockner
- Stüdlgrat

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Zeit /
Tourablauf |
1. Tag
Ca. 06.00 Uhr Abfahrt in Kassel, Ankunft in Kals ca.
14.00 Uhr.
Aufstieg vom Parkplatz Kals (2000 m) zur Stüdlhütte
(2802 m).
Übernachtung.
2. Tag
Eingehtour
Vorschlag:
Auf den Teufelskamp (3510 m) in Verbindung mit dem
SO-Gipfel des Romariswandkopf (3721 m) >Gehzeit ca. 5
h ab Stüdlhütte<
3. Tag
Großglockner (3798m) über Stüdlgrat
Zeitiges Frühstück und Aufstieg über den Stüdlgrat auf
den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner (3798
m). Abstieg über die Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe)
zurück zur Stüdlhütte.
Übernachtung auf der Stüdlhütte.
4. Tag
Nach dem Frühstück Abstieg zum Parkplatz und
Heimfahrt
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Charakter |
--- Sehr schöne Tour auf den höchsten Berg Österreichs
---
Der beste und beliebteste Gratanstieg auf den höchsten
Berg Österreichs, fantastisch ausgesetzte Kletterei
über den SW-Grat des Großglockners. Dieser hochalpine
Anstieg auf den Glockner wird meist unterschätzt,
Höhe, evtl. Vereisung und die Länge des Anstieges
machen ihn zur ernsten Tour, obwohl die schwierigen
Stellen oft mit Haken, Eisenstiften und sogar mit
Drahtseilen entschärft wurden. Dieser Anstieg ist vor
allem im Spätsommer zu empfehlen (meist wenig Schnee).
An Wochenenden ist die Route fast immer überlaufen.
Der Abstieg (2- und 40°) sollte nicht unterschätzt
werden, im Bereich des Glocknerleitls kommt es oft an
Wochenenden zu stauähnlichen Zuständen.
Deshalb werden wir die Tour auf die Wochenmitte legen.
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Einstufung |
Alpine Hochtour (kombiniert Fels und Eis)
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Schwierigkeit |
II
– III (Schlüsselstellen III+) = bei gutem Wetter !
Die Route ist an einigen Stellen mit Bohrhaken,
Eisenstangen und an den besonders schweren Stellen mit
Drahtseilen versichert.
ACHTUNG:
Wer bis zum sog. "Frühstücksplatz" (3550 m), von der
Stüdlhütte gerechnet, mehr als 3 Stunden Gehzeit
benötigt, dem wird geraten hier umzukehren, da die
Schwierigkeiten zunehmend sind.
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Talort |
Kals (1334 m), Österreich
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Stützpunkt |
Stüdlhütte (2802 m)
Inh.: Sektion DAV München & Oberland ; Pächter Georg
Oberlohr
Tel. Hütte: 0043 / 4876 /8209
Ausstattung: 106 Lager / 2 Betten ; 23 Winterlager
Trockenraum und Schließfächer
vorhanden
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Gipfelbesteigung
Großglockner |
Zustieg zur Wand:
Von der Stüdlhütte zuerst nördlich über einen Rücken
zum Teischnitzkees und westlich des Luisengrates (ist
die Verlängerung des Stüdlgrates) bis zur
Luisenscharte (Tafel), welche den Stüdlgrat vom
Luisengrat trennt bzw. zu der etwas westlich von der
Scharte gelegenen Blockrinne.
Einstieg in den Stüdlgrat (bei 3175 m):
Von der zwischen Luisenkopf und Peterstiege gelegenen
Luisenscharte (Tafel) geht es etwas links vom
eigentlichen Grat (auch direkt möglich; 3) über
Blockgelände (1-2) aufwärts (am Beginn sogar
Wegspuren, dann rechts haltend aufwärts zu einem
flacheren Gratteil), bis man auf eine kaminartige
Rinne trifft. Diese Rinne (2+) aufwärts und weiter,
immer links vom Grat (1-2; Schattenseite) über
Blockgelände, bis man wieder zum Grat zurück kommt (2)
und auf ein kleines Band (Frühstücksplatz mit gelber
Tafel) trifft. Hier beginnen die eigentlichen
Schwierigkeiten: Zuerst eine Art Verschneidung hinauf
(3), dann etwas aufwärts (2) und wieder nach rechts um
eine ausgesetzte Kante südöstlich herum (Kanzel; 3).
Ein Turm wird westseitig umgangen (2) und weiter,
knapp unterhalb des Grates (2), bis zur Steilstelle
mit Drahtseilversicherung. Am Drahtseil hinauf (3/A0),
ein kl. Turm wird westlich umgangen (2) und man
gelangt auf ein Flachstück am Grat. Nun den Grat
weiter (2) auf eine große Steilstufe zu. Hier zuerst
westlich am Grat kurz Hangeln (Haken; 3), dann
südöstlich auf einer Platte (3 Haken; 3) hangelnd
aufwärts. Danach auf der südöstlichen Gratseite weiter
(2) bis zu einem Haken, hier wieder zum Grat hinauf
(2) und zu einer kurzen Platte (3). Nach der Platte
kurz westseitig hinunter und wieder auf den Grat (2),
den Grat weiter (2) bis zum sog. "Klapfl"
(Gipfelaufschwung). Diesen mit Hilfe von Stiften und
einem herabhängenden Seil hinauf und mittels einer
kurzen Drahtseilquerung (3/A0) in flacheres Gelände.
Es folgt noch ein kurze Rampe (2+) auf der Südostseite
und man erreicht das flache Blockgelände und in
weiterer Folge den Gipfel.
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Abstieg |
Zuerst hinab in die ausgesetzte Glocknerscharte
zwischen Groß- und Kleinglockner (1-2; Stangen und
Hakensicherung), hier auf die andere Seite wechseln,
mit Hilfe eines Fixseiles auf den Kleinglockner hinauf
(eventuell ist das Seil unterm Schnee vergraben). Nun
auf dem Gipfelgrat weiter (2-; zahlreiche Stangen) und
dann abwärts über plattiges Blockgelände zu einer
Scharte ( 1 –
2; zahlreiche Stangen und Haken). Von der Scharte über
steilen Firn bzw. Eis hinab über das sog.
„Glocknerleitl“
auf das Kleinglocknerkees (40°). Nun weiter in einem
Bogen (von Ost nach SSO, links vom flachen Grat) zur
Adlersruhe (Erzherzog Johann Hütte). Hinter der Hütte
beginnt ein Klettersteig der kurz durch flaches
Gelände und einem Gletscherstück unterbrochen wird,
diesen hinab zum Ködnitzkees und über dieses zurück
zur Stüdlhütte (ab Adlersruhe versichert und unten
markiert) und von dieser zurück ins Tal.
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Karten |
Alpenvereinskarte Nr. 40
Glocknergruppe
ÖK 153 Großglockner
F&B Wanderkarte 122, Großglockner-Kaprun,
Kompass Nr. 48, Kals am Großglockner
Internet:
www.austrianmap.at |
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Anreise |
Kassel – München – Kufstein (D/A) – Kitzbühel – Zell
a.S. – Matrei – Kals (ca. 700 Km – Fahrtzeit laut
Michelin-Routenplaner 6:45 h)
Kals am Großglockner ist von Matrei (N) gut zu
erreichen, bei Huben fahren wir nach Kals hinauf und
von Kals auf mautpflichtiger Straße zum Lucknerhaus
(gebührenpflichtiger Parkplatz).
Von dort wird durch das Ködnitztal zur Stüdlhütte
aufgestiegen.
Gehzeit vom Lucknerhaus zur Stüdlhütte: ca. 2 Stunden
/ 800 Hm.
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Gipfelbesteigung
Großglockner |
Zustieg zur Wand:
Von der Stüdlhütte zuerst nördlich über einen Rücken
zum Teischnitzkees und westlich des Luisengrates (ist
die Verlängerung des Stüdlgrates) bis zur
Luisenscharte (Tafel), welche den Stüdlgrat vom
Luisengrat trennt bzw. zu der etwas westlich von der
Scharte gelegenen Blockrinne.
Einstieg in den Stüdlgrat (bei 3175 m):
Von der zwischen Luisenkopf und Peterstiege gelegenen
Luisenscharte (Tafel) geht es etwas links vom
eigentlichen Grat (auch direkt möglich; 3) über
Blockgelände (1-2) aufwärts (am Beginn sogar
Wegspuren, dann rechts haltend aufwärts zu einem
flacheren Gratteil), bis man auf eine kaminartige
Rinne trifft. Diese Rinne (2+) aufwärts und weiter,
immer links vom Grat (1-2; Schattenseite) über
Blockgelände, bis man wieder zum Grat zurück kommt (2)
und auf ein kleines Band (Frühstücksplatz mit gelber
Tafel) trifft. Hier beginnen die eigentlichen
Schwierigkeiten: Zuerst eine Art Verschneidung hinauf
(3), dann etwas aufwärts (2) und wieder nach rechts um
eine ausgesetzte Kante südöstlich herum (Kanzel; 3).
Ein Turm wird westseitig umgangen (2) und weiter,
knapp unterhalb des Grates (2), bis zur Steilstelle
mit Drahtseilversicherung. Am Drahtseil hinauf (3/A0),
ein kl. Turm wird westlich umgangen (2) und man
gelangt auf ein Flachstück am Grat. Nun den Grat
weiter (2) auf eine große Steilstufe zu. Hier zuerst
westlich am Grat kurz Hangeln (Haken; 3), dann
südöstlich auf einer Platte (3 Haken; 3) hangelnd
aufwärts. Danach auf der südöstlichen Gratseite weiter
(2) bis zu einem Haken, hier wieder zum Grat hinauf
(2) und zu einer kurzen Platte (3). Nach der Platte
kurz westseitig hinunter und wieder auf den Grat (2),
den Grat weiter (2) bis zum sog. "Klapfl"
(Gipfelaufschwung). Diesen mit Hilfe von Stiften und
einem herabhängenden Seil hinauf und mittels einer
kurzen Drahtseilquerung (3/A0) in flacheres Gelände.
Es folgt noch ein kurze Rampe (2+) auf der Südostseite
und man erreicht das flache Blockgelände und in
weiterer Folge den Gipfel.
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Abstieg |
Zuerst hinab in die ausgesetzte Glocknerscharte
zwischen Groß- und Kleinglockner (1-2; Stangen und
Hakensicherung), hier auf die andere Seite wechseln,
mit Hilfe eines Fixseiles auf den Kleinglockner hinauf
(eventuell ist das Seil unterm Schnee vergraben). Nun
auf dem Gipfelgrat weiter (2-; zahlreiche Stangen) und
dann abwärts über plattiges Blockgelände zu einer
Scharte ( 1 –
2; zahlreiche Stangen und Haken). Von der Scharte über
steilen Firn bzw. Eis hinab über das sog.
„Glocknerleitl“
auf das Kleinglocknerkees (40°). Nun weiter in einem
Bogen (von Ost nach SSO, links vom flachen Grat) zur
Adlersruhe (Erzherzog Johann Hütte). Hinter der Hütte
beginnt ein Klettersteig der kurz durch flaches
Gelände und einem Gletscherstück unterbrochen wird,
diesen hinab zum Ködnitzkees und über dieses zurück
zur Stüdlhütte (ab Adlersruhe versichert und unten
markiert) und von dieser zurück ins Tal.
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Karten |
Alpenvereinskarte Nr. 40
Glocknergruppe
ÖK 153 Großglockner
F&B Wanderkarte 122, Großglockner-Kaprun,
Kompass Nr. 48, Kals am Großglockner
Internet:
www.austrianmap.at |
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