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Cevedale
(3769 m) |
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Italien
- Martelltal - Goldrain - Vinchgau |

Kartenausschnitt |
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26.06.2005
bis 02.07.2005 |
Eine Tourenwoche im
Vinchgau mit Besteigungen Madritschspitze (3265),
Veneziaspitzen (3356), Köllkuppe (3338), Butzenspitze
(3302), Eisseespitze (3243), Kalfanwand (3059),
Zufallspitze (3764) und Cevedale (3769) |

Unsere Gruppe
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Die
Zufall Hütte
(2264 m) liegt herrlich auf einem Felsvorsprung im oberen
Martelltal.
Links von der Hütte liegt der Wasserfall, der dieser Hütte
den Namen gab.

2.Tag: Durch das
Madritschtal in Richtung Madritschspitze (3265 m).
Die Madritschspitze ist im Hintergrund zu erkennen

Die Madritschspitze (3265 m)

Das Madritschjoch (3123 m) ist erreicht.
Geradeaus geht es über den Nordgrat zur Madritschspitze

... am Madritschjoch

... durch den Nordgrat

... auf der Madritsch Spitze (3265 m)

Blick von der Madritsch Spitze (Südgrat zur Muthspitze) auf
Cevedale
und Zufall Spitze

... auf dem Weg zur Zufallhütte

... nur noch wenige Meter zur Zufallhütte

3.Tag: Unterwegs zu den
Veneziaspitzen
- ein schweißtreibender Anstieg

... wir nähern uns der
Gletscherzunge des 'Hohen Ferner'

Hoher Ferner

Hoher Ferner mit
Venezia Spitzen

... auf dem 'Hohen
Ferner'

Blick zurück auf den 'Hohen Ferner' und ins Martelltal

Blick in Richtung Ortler

... kurz vor der
östlichen Venezia Spitze (3356 m)

Blick von der östlichen Venezia Spitze auf den 'Zufall
Ferner'

... gleich ist die mittlere Venezia Spitze (3385 m)
erreicht

Blick von der mittleren Venezia Spitze in das Martelltal.
Der gelbe Pfeil zeigt auf die Zufallhütte

... die höchste der Venezia Spitzen ist erreicht ...
Ein phantastischer Ausblick !!!

Blick von der Köll Kuppe (3338 m) zurück zur
mittleren und östlichen Veneziaspitze

...
zurück zur Zufallhütte , - über die oberhalb der
Zufallhütte
liegenden 'Marteller
Hütte'
(Bildmitte)

... vorbei an einem kleinen See zur 'Marteller Hütte'
(Rifugio Martello) , 2610 m ...
... mit Einkehr

... von der Marteller Hütte der Blick auf die Zufallhütte
und ins Martelltal

... Bachüberquerung
kurz vor der Zufallhütte

... die Klamm, welche sich ca.0,5 Km rechts von
Zufallhütte befindet

... wieder "zu Hause"

4.Tag: Durch das Butzental zum kleinen
Butzenferner und auf den Gipfelgrat.
Dem Grat folgend,
überschreitet man Butzenspitze und Eisseeespitze.
Weiter geht es über den Langenferner
zur Casati Hütte (3269 m) unserem
Übernachtungsziel.
Bild: Blick von der Butzenspitze (3302 m) über den
Grat zur Eisseespitze (3243 m);
am Bildrand links oben am Gletscher erkennt man die Casati
Hütte

Butzen Spitze mit
Ortler im Hintergrund - es trübt sich langsam ein

Blick von der Eissee Spitze (3243 m) auf Sulden

Blick über den Langenferner zur Casati Hütte

... ein Blick zurück auf Eissee Spitze und Butzen Spitze

... die
Casati Hütte
(3269 m) ist erreicht - hier bleiben wir über Nacht,
um am nächsten Morgen den Cevedale zu besteigen

... damit der
Nachmittag ausgefüllt ist, unternehmen wir eine kurze Tour
über den Gletscher
zu
den "Drei Kanonen" - die Felsformation wird in manchen
Karten als 'Tri Canoni'
bezeichnet und liegt unweit der Casati Hütte in östlicher
Richtung

... eine der drei Kanonen aus dem ersten Weltkrieg
Im ersten Weltkrieg ließen die österreichischen
Kaiserjäger diese drei Kanonen hier hoch wuchten
und in Stellung bringen, um den italienischen
Alpini-Soldaten Paroli bieten zu können.
Reinhold Messner wollte vor einiger Zeit eine der Kanonen
Bergen und per Hubschrauber zu seinem Schloss bringen
lassen.
Ein untauglicher Versuch... -- die Dinger sind
einfach zu schwer ...

... ein Blick hinunter ins
Martelltal

... nach der Lektion in 'Waffenkunde' zurück zur Casati
Hütte

... ich vor der Kulisse von Zufall Spitze und Cevedale
-
unserem Ziel am nächsten Tag

5. Tag: Ein Blick aus unserem Zimmer der Casati Hütte
in
Richtung Cevedale.
... ein Bilderbuchwetter !!!

... auf dem Zufall Ferner in Richtung Gipfel

... eine kurze Rast und Stöcke werden gegen Pickel
getauscht

Verbindungsgrat zwischen Cevedale und Zufall Spitze

... auf dem Gipfel des
Cevedale (3769 m)

... auf dem Gipfel des Cevedale befindet sich ein
eingefrorener
Beobachtungsstand
aus dem 1. Weltkrieg - im Hintergrund die Zufall Spitze

... am Gipfelkreuz der Zufall Spitze (3764 m)

Blick von der Zufall Spitze in Richtung Cevedale.
Rechts in der Flanke sieht man 5 andere Bergsteiger in
'unserer' Spur zum Cevedale.

... von der Zufall Spitze über den Südostgrat auf den
Fürkele Ferner

Gletscherbruch mit Höhle am Ende des Fürkele Ferner.
Im Hintergrund die Zufall Spitze mit dem Südostgrat.

... ab hier wieder auf bekannten Wegen zurück zur
Zufallhütte

... der Wasserfall, welcher der Zufall Hütte den Namen gab
-
im Bildvordergrund die Klamm.
Ein toller Tag neigt sich dem Ende zu ....

6.Tag: Trotz Regen
nutzen wir den letzten Tag für eine "Wanderung"
durch das Madritschtal, das Pedertal , auf die Kalfanwand
(3059 m)

... Blick in das obere Martelltall

... das Pedertal,
welches durchquert wird, um die Kalfanwand zu erreichen

... das Pedertal aus
der Kalfanwand betrachtet

... Steinmännchen an der Kalfanwand

... auf dem (sau)kalten
Gipfel der Kalfanwand (3059 m)

... nach der Kalfanwand
--- Einkehr in der gemütlichen
Lyfi Alm.
...
Sehr zu empfehlen !

... von der Lyfi Alm zurück durch den Nationalpark
"Stieralpe" zur Zufallhütte

... über die
"Stieralpe" geht es zurück zur "Zufallhütte"

Rückfahrt durch das Martelltal in den Talort Goldrain / Vinchgau
und Heimreise nach Kassel

Tourenbericht
1.
Tag (Sonntag)
Aufstieg zur
Zufallhütte
Treffen unserer Gruppe
um 16.00 Uhr in Goldrain / Vinchgau. Anschließend Fahrt
ins
Martelltal zum Parkplatz an der Materialseilbahn
(Zufallhütte) - Gepäckverladung in die Materialseilbahn -
danach Aufstieg (schöner Spaziergang) zur
Zufallhütte, deren Name sich von dem nahe gelegenen
Wasserfall ableitet.
Die Hütte ist sehr empfehlenswert. Sie verfügt über warmes
Wasser (Duschen gegen Gebühr) und die Zimmer sind sauber
und schön eingerichtet. Dies alles wird nur noch von der
Kochkunst des Hüttenwirtes "Ulli" übertroffen.
(auf 200 hm, Gz 1 h)
2. Tag (Montag)
Madritschspitze ,
3265 m
Von der Zufallhütte dem
Madritschbach Richtung Westen folgend – weiter ins 3123 m
hohe Madritschjoch. Weiter ging es über den leicht
ausgesetzten Nordgrat zum Gipfel.
Der Abstieg erfolgte über den Südgrat zur Muthspitze
(2912 m) und wieder zurück zur
Zufallhütte.
(auf 1000 hm, ab 1000 hm, Gz 7h)
3. Tag (Dienstag)
Überschreitung der
Venezia Spitzen, 3356 m und 3385 m und der
Köll Kuppe (3338 m)
Aufstieg über den
Hohen Ferner auf die östliche Veneziaspitze (3356
m),
anschließend weiter über den Grat zur
mittleren Venezia Spitze (3385 m) und über den
Sattel der Cima Marmotta zur Köll Kuppe (3338 m).
Abstieg über Kanzenlacke zurück zur Zufallhütte.
(auf 1150 hm, ab 1150
hm, Gz 7-8 h)
4. Tag (Mittwoch
Über Butzenspitze,
3302 m und Eisseespitze, 3230 m zur Casati Hütte
(Übernachtung)
Durch das Butzental
zum kleinen Butzenferner und auf den Gipfelgrat.
Dem Grat folgend, überschreitet man Butzenspitze
und
Eisseeespitze. Weiter geht es über den Langenferner
zur Casati Hütte (3269 m) unserem
Übernachtungsziel.
(auf 1100 hm, ab 1100 hm , Gz 7-8 h)
Nachmittags ging es über den Gletscher ca. 2,5 km in
östliche Richtung zur den "Drei Kanonen", einer
exponierten Kriegsstellung aus dem 1. Weltkrieg.
Kriegsgefangene transportierten einst drei mehrere Tonnen
schwere Geschütze unter größten Mühen auf den
Felsvorsprung (Höhe 3308 m). Die Geschütze liegen dort
noch heute. Ein schöner Abstecher von der Casati Hütte (2
h Gehzeit)
5. Tag (Donnerstag)
Besteigung des
Cevedale, 3769 m und der Zufall
Spitze, 3764 m und
wieder zurück zur Zufall Hütte
Von der Casati Hütte
(3269 m) Aufstieg zum M. Cevedale(3769 m). Nach einer Rast
über den Verbindungsgrat zur Zufallspitze und anschließend
über den Südost-Grat und den Fürkele Ferner zurück zur
Zufallhütte.
(auf 700 hm, ab 1500 hm , Gz 7-8)
6. Tag (Freitag)
Kalfanwand, 3059 m
und Naturschutzgebiet 'Stieralpe'
Am vorletzten Tag hatte
unser Bergführer Markus Oberhofer noch einen
"Leckerbissen" für uns. Trotz Regen entschlossen wir uns
zu einer letzten Wanderung durch das Madritschtal zum
Pedertal. Vom Pedertal aus ging es dann auf die
Kalfanwand ((3059 m), die zu besteigen eine reine
Konditionssache ist. Allerdings regnete es immer noch vor
sich hin.
Beim Abstieg zur herrlichen Lyfi Alm (Gasthaus)
besserte sich das Wetter mit jedem Meter. Nach einem
hervorragenden Essen ging es dann von der Lyfi Alm
durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet der 'Stieralpe'
zurück zur Zufallhütte.
Ein wirklich schöner und lohnender Tag - auch ohne
herausragende Gipfel !
7.Tag (Samstag)
Abstieg ins
Martelltal und Heimreise
Nach dem Frühstück und
der herzlichen Verabschiedung vom Hüttenwirt, wird das
Gepäck in die Materialseilbahn geladen und wir gehen
zurück ins Tal (Parkplatz). Nach dem Beladen der Autos
treten alle zufrieden die Heimreise an.
(ab 200 hm, Gz 0,5 h)

ANSCHRIFT „ZUFALLHÜTTE“ (Rifugio ‚Nino Corsi’ ; CIA
Milano)
Pächter:
Fam. Ulrich Müller , I-39020
Martell (Martello) , Hintermartell 197
Italien - Südtirol - Alto Adige
Hütte : Tel. + Fax (0039) 0473 744785
Tel.-Privat: (0039) 0473 740123
Fazit
Das Martelltal ist
ein herrliches Gebiet, die Landschaft grandios und die
Woche war einfach
toll und erlebnisreich. Da der Fels aber sehr brüchig ist,
ist das Martelltal eher für Hochtourengeher geeignet und
deshalb weniger für echte 'Felskletterfreaks'.
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